Mein Kostenpreis-Nachfrage-Modell stellt praktisch eine Synthese von Adam Smith und Karl Marx dar. Das Modell ist jedenfalls in der Lage, Marx mit Adam Smith zu versöhnen. Ich halte es für genial. Als Volkswirt würde ich mir die Finger danach lecken. Schade, dass die allgemeinen Reaktionen auf solche zeitgenössischen Geniestreiche gleich Null sind. So werdet Ihr die Welt niemals retten... Gruß Joachim Stiller Münster
sieht ja schön aus deine theorie. aber ich glaube david hume und max weber hätte sie nicht gefallen, weil sie das neutralitätsgebot der wissenschaft nicht einhält.
Neutralitätsgebot der Wissenschaft... Hmmm... Es gibt auch eine Ethik der Wissenschaft, und dann muss auch die Wissenschaft Farbe bekennen.
Und vom Positivismusstreit, an den ich gerade erinnert bin, einmal abgesehen, vertrete ich unbedingt die Auffassung, dass Soziologie und Wirtschaftswissenschaften durchaus auch normative Wissenschaften sind. Oder zumindest als normative Wissenschaften verstanden werden "können" wenn gleich nicht "müssen". Das ist ja jedem selbst überlassen. In Bezug auf die Kostenpreis-Nachfrage-Kurve bedeutet das etwa, dass beide Sichtweisen gehen. Einmal mit Gewinnpreis, einmal ohne, je nach politischem Standpunkt. Es ist eben eine Synthese von Adam Smith und Karl Marx.Und die ist nach beiden Seiten hin offen. Aber auch, wenn man eine gemeinnützige Wirtschaft nicht mittmachen will, so hat mein Kostenpreis-Nachfrage-Modell doch einiges an Attraktivität zu bieten, wie ich finde...
Wie ist denn das? Könnt Ihr Euch damit anfreunden, oder dem etwas abgewinnen? Gruß Joachim Stiller Münster
Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 13.02.2012 22:41 von JoachimStiller.
Schön, dass Sie Ihre eigenen Ideen genial finden. Wie auch immer diese Idee sein mag: Sie wird niemanden erreichen - geschweige denn in der Wissenschaft - wenn nicht einmal die simpelsten Zitierregeln und wissenschaftlichen Standards eingehalten werden.
Man sollte vielleicht auch irgendwie versuchen, an einen aktuellen Diskurs und an vorhandene Theorieprobleme anzuschließen, erst dann kann man beurteilen, ob sich tatsächlich jemand die Finger danach lecken würde.
Marx hätte "Das Kapital" auf eine komplett andere Grundlage stellen müssen.
Die Mehrwerttheorie taugt nicht einmal als heuristisches Prinzip.
Die Mehrwerttheorie von Karl[/i] Marx ist eine reine Ideologie. Durch das Kostenpreis-Nachfrage-Modell wird praktisch die gesamte marxistische Ideologie überflüssig.
Der Marxismus muss unbedingt durch das Kostenpreis-Nachfrage-Modell ersetzt werden.
Das Kostenpreis-Nachfrage-Modell stellt praktisch die Synthese dar von Karl Marx und Adam Smith.