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Max Weber Hausarbeit
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Maga
Neuling
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Beiträge: 1
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Registriert seit: May 2008
Status: Offline
Beitrag: #1
Question  Max Weber Hausarbeit

Hallo,

ich bin seit gestern hier im Forum und hoffe eine Moeglichkeit gefunden zu haben, innerhalb meines Soziologiemoduls Klarheit erlangen zu koennen.
Vielleicht ist es ungewoehnlich, aber mir gefaellt ein "uni-neutrales" Forum besser, wenn es darum geht, Fragen zu stellen und Kritiken zu erhalten.
Meine erste Frage ist auch direkt mitten hinein in die soziologischen Geheimnisse.
Ich beschaeftige mich mit den 'implizieten institutionalistischen Argumenten in M. Webers Prostestantischer Ethik" und habe das groesste Problem damit, den Titel in eine gebrauchsfreundliche Formulierung zu uebersetzen, die mir hilft, das Thema
sinnvoll anzugehen.
Was genau soll dort aufgezeigt werden?
Geht es darum die Wirkung der Instituionen auf das Individuum aufzuzeigen, dann muesste der Weg von der induviduellen sozialen Handlung bis zur verinnerlichten Wirkung einer Handlungskette innerhalb einer Gruppe aufgezeigt werden.
Oder ist vielleicht etwas ganz anderes gemeint?
Bevor ich jedoch mit dieser Frage an meinen Hausarbeitsbetreuer herantrete, waere ich sehr froh, evtl. andere Ideen dazu zu bekommen.
Ich freue mich auf Antwort.

03.05.2008 04:55
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Paul
Neuling
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Beiträge: 4
Gruppe: Registered
Registriert seit: Sep 2007
Status: Offline
Beitrag: #2
RE: Max Weber Hausarbeit

Hallo Maga,

Ich habe Webers Buch dazu (noch) nicht gelesen, habe mir aber für meine Theorieklausur dieses Semester mir folgendes gemerkt:

Weber stieß bei der Untersuchung das Kapitalismus auf die Fragen "Wie und warum konnte der Kapitalismus gerade hier in Europa entstehen und nicht irgendwo und irgendwann anders?" und "Warum arbeiten viele Menschen härter und länger als sie müssten um ihren Lebensunterhalt zu verdienen? Warum häufen sie Reichtum an?".
Die Antworten fand er dann also in der protestantischen Ethik und wenn ich das richtig verstanden habe kann man daran gut die Geschichtlichkeit erkennen, der die Gesellschaft unterliegt. Dinge passieren nicht einfach so, sie entwickeln sich aus ganz vielen Faktoren. Für uns heute recht banal, aber bis zur Entwicklung dieser Einsichten hat es lange gedauert.

Tja, das sind so die Grundgedanken, die man mir dazu vermittelt hat und die hängen geblieben sind. Ich weiß, nichts Besonderes, aber vielleicht regt es ja irgendwie an.


Gruß,
Paul

16.07.2008 19:20
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