Habe unten stehende Kritik zu B/Ls Sozialisationstheorie gefunden und denke, das ist Quatsch weil die primäre Sozialisation, bei der es auf die signifikanten Anderen ankommt, in der Pubertät bereits abgeschlossen ist.
Kritik war:
"Das ist meiner Einschätzung nach auch eine der Lücken im Konzept. Die
Menschen scheinen den signifikanten Anderen schutzlos ausgeliefert zu sein. Veränderungen gehen also immer nur von den signifikanten Anderen aus. Je nach dem was sie ihren Kindern vermitteln. Das erscheint mir nicht sehr realitätsnah. Zwar mag ein kleines Kind noch alles glauben, was ihnen ihre Eltern oder andere erzählen, doch spätestens mit der Pupertät hört dies auf. Jede Einwirkung von Außen trifft ja auf ein vorhandenes Weltbild und auf vorhandenes Wissen. In dieser Phase kann es auch zu einem eigenen Gegenentwurf zur Gesellschaft kommen. Eine Rückkopplung zwischen Lehrer und Schüler, wie es Mannheim in seinem Generationenkonzept beschrieben hat findet hier nicht statt. Für die Erklärung von Erziehungsproblemen ist die Theorie also denkbar
ungeeignet."
was meint ihr?