Eigentlich bin ich kurz davor mich zur Prüfung anzumelden. Der Arbeitstitel lautet "Männlichkeitsbilder in der Polizei". Das Problem ist, das ich mich komplett überfordert fühle. Das ist sicher nichts Neues. Obwohl ich ein gewisses Netzwerk aufweisen kann (Freunde, Abschluss-Kolloquium u.a.), reichen diese Kontakte nicht aus, um mir meine Angst zu nehmen. Ich bereue mein Studium oft und denke, ich hätte lieber eine Ausbildung machen sollen. Meine Scheine habe ich immer irgendwie bekommen. Aber nun muss ich mich u.a. mit Texte befassen, denen ich stets ausgewichen bin (Bourdieu bspw.). Ich weiß, dass ich mich nicht "einfach" zu etwas zwingen kann und Tipps, wie man etwas macht, habe ich genug. Ich denke, so etwas wie ein "soziologischer Coach", also eine Person, die sich halbwegs mit Soziologie auskennt und sich mit mir hinsetzen würde, um mit mir zum Beispiel mein Exposé zu erarbeiten, wäre das Richtige!
Es geht nicht um einen Ghostwriter, sondern um eine Art "Hausaufgabenhilfe". Ich bin in der erfreulichen Lage, dass ich – bis zu einer gewissen Grenze – so jemanden finanzieren könnte. Mein Studienort ist Hannover, ich bin aber auch öfter in Berlin.
Viel gegoogelt habe ich noch nicht; ich wollte das gerne erstmal in einem Forum loswerden!!